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Trainingstagebuch - 1. Januar bis 24. März 2012

Januar 2012: Der Einstieg in das THS-Training
Unsere Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung Mitte Oktober beschränkte sich auf rund 4 Wochen, anschließend hat es eine längere Pause gegeben. Nach dieser langen Zeit hatten wir über den Jahreswechsel 2011 / 2012 hinweg fast täglich die Gelegenheit, miteinander zu trainieren. Die Freude an der Arbeit war bei beiden zu spüren, allerdings fingen wir quasi wieder ganz vorne an. In den ersten Trainingseinheiten ging es deshalb darum, das Zusammenspiel Mensch/Hund wieder aufzubauen, es waren ausschließlich Gehorsamseinheiten.

Mitte Januar machten wir dann unser erstes „richtiges“ Training, d.h., wir trainierten in der Trainingsgruppe und liefen auch zum ersten Mal Parcours. Die Parcours orientieren sich an den Maßgaben der Übergangs- und Vorbereitungsphase (siehe Periodisierung). Auch hier ging es nur um die Interaktion zwischen Mensch und Hund, sodass der Hund stets auf den Hundeführer fokussiert ist und darauf achtet, wie er agiert. Das heißt konkret: Geradeauslaufen, Tempo forcieren, Tempo drosseln, Wendung nach links, Wendung nach rechts, Ruhe und Schnelligkeit. Wird das beherrscht, sind auch die PO-Anforderungen - zumindest in einem gemäßigten Tempo – kein Problem mehr. In der Regel haben wir zwischen drei und fünf Durchgänge je Trainingseinheit absolviert. Die Ausführungsqualität in höchster Konzentration stand im Vordergrund.

Im Hinterkopf war das große Ziel mit der VDH-DM 2013 und seinem Fahrplan für die Zwischenstationen allgegenwärtig. Umgesetzt auf das Training bedeutete das, so schnell wie möglich voranzukommen, ohne Rocky zu überfordern. Das eigentliche Lernen fand in der Zeit zwischen dem Training statt, in der Rocky die Impulse verarbeitete. Dies ist auch eine Erklärung dafür, dass in der ersten Ausbildungsphase teilweise frappierende Leistungssprünge zu erkennen sind.

Meine Erwartungen an die jeweiligen Trainingseinheiten wurden beinahe jedes Mal übererfüllt. Die Videodokumentationen zeigen dabei die Herangehensweise auf, welche Anforderungen wann an Rocky gestellt wurden und wie die Anforderungen gesteigert wurden. In dem Zusammenhang ist es auch wichtig darauf hinzuweisen, dass Rocky ein sehr temperamentvoller Hund ist. Seine Energie in die richtigen Bahnen zu lenken, ist keine Selbstverständlichkeit.


Samstag, 14.01.12 - QuadratPlus (Video 1)
Rocky’s aller erste Trainingseinheit und somit auch der aller erste Parcours, den wir je zusammengelaufen sind. Als Variante wurde das QuadratPlus gewählt (siehe Periodisierung), da die Richtungsänderungen nur 90 Grad betragen. Als erstes wollte ich nur sehen wie Rocky auf meine Körpersprache reagiert. Die Beschleunigung war in einem überschaubaren Maß – aber durchaus ambitioniert – die Abbremsvorgänge leitete ich sehr frühzeitig ein, um Rocky ausreichend Zeit zu geben, sich an das veränderte Tempo anzupassen. Das erste Tor übersprint er leicht, deshalb wird das zweite Tor noch ruhiger durchlaufen. Beim Anlaufen des dritten Tores spürte ich, dass Rocky sich von den Hindernissen angezogen fühlt (die kannte er noch aus der Junghundeausbildung), deshalb leitete ich den Abbremsvorgang schon ab der Hälfte der Strecke ein. Aus diesem Grund wurde das Tempo in der Nähe der Hindernisse stets sehr dosiert gewählt.

Die Tore selbst benutzte ich als Ruheinseln, deshalb erfolgte die Beschleunigung beim Richtungswechsel erst auf mein Zeichen und nicht auf Rockys zucken. Das erste Linkstor lief ich noch sehr verhalten an, das zweite schon deutlich dynamischer. Beim Abbremsen spürte ich wieder, dass er etwas nach vorne schießt, deshalb wurde die Temporeduktion durch zusätzlich kurze Schritte visualisiert. Den Abbremsvorgang vor dem dritten und vierten Linkstor erfolgte deshalb wieder früher. Bevor es auf die Hindernisgerade ging, machten wir nochmals einen Linkskreis (hier kreuzten sich kurz unsere Laufwege, er umkreiste mich aber nicht), damit er nicht zu ungestüm über den Parcours läuft. Die drei Hindernisse zum Schluss bedeuteten keine Herausforderung für Rocky.


Samstag, 14.01.12 – 6 Hindernisse (Video 2)
Zum Trainingsabschluss liefen wir noch 6 Hindernisse aus dem Hindernislauf. Zuerst lief ich zwei Mal nur den Laufdiel, anschließend die komplette Distanz. Ich ließ Rocky bewusst Spielraum, dass er sein eigenes Tempo wählen konnte (im momentanen Fitness-Zustand hätte ich aber auch gar nicht viel schneller laufen können). Etwas provokant empfand ich seine Blicke ab der Tonne nach dem Motto „wo bleibst Du denn“?


Sonntag, 15.01.12 – QuadratPlus (Video 3)
An unserem zweiten Trainingstag wurden die Anforderungen nochmals deutlich gesteigert. Grundsätzlich trainierten wir wieder im QuadratPlus, nur mit der Ergänzung eines Pylonen-Zick-Zack. Der Pylonen-Zick-Zack stellt schon eine große Herausforderung dar, da permanent Beschleunigung und Abbremsbewegung aufeinander folgen. Im Gegensatz zu einem „normalen Trainingsaufbau“ (-> Trainingsplattform) wurden hier gleich mehrere Trainingsstufen übersprungen. Insgesamt versuchte ich, einen gleichmäßigen Lauffluss zu erzielen. Abgeschlossen wurde der Lauf mit der kurzen Hindernisgeraden.


Sonntag, 15.01.12 – QuadratPlus (Video 4)
Diese Variante war ein Test, wie sich Rocky in Bezug auf die Hindernisse verhält. Wird er ungestüm oder bleibt er steuerbar (->Trainingsplattform)? Deshalb begannen wir mit der Hindernisgerade. Dies ist ebenfalls eine Variante, die ein „normales Anfängerteam“ in der Regel stark überfordern würde und erst mit ausreichend Grundlage trainiert werden sollte.

Über die Hindernisse durfte er sein Tempo wählen, musste sich aber anschließend einordnen. Am zweiten Tor übersprang er wieder leicht die Pylonen, was ein Zeichen war, dass er nicht komplett konsolidiert war. Zum ersten Mal ging es dann über die Diagonale, einmal in der Links- und einmal in der Rechtsdrehung. Rocky nahm die steileren Wendungen sehr gut an und zum Abschluss ging es wieder auf die Hindernisgerade.


Samstag, 28.01.12 – Hürden (Video 5)
14 Tage später wollte ich sehen, welches Niveau Rocky über die Hürden anbietet. Wir starteten über einen Pylonen-Zick-Zack. Leider war der Parcours nicht optimal aufgestellt, denn gegen Ende wurden die Abstände geringer. Das machte sich gleich bemerkbar, in dem Rocky zwei Mal eine Pylonen übersprang und ein Mal eine auslassen wollte. Das Überspringen korrigiere ich nicht, da ich das Verhalten durch die Anpassung des Laufweges und des Tempos beeinflussen kann.
Anschließend ging es auf die Hürden zu. Beim Drehen des Linkskreises merkte ich, dass Rocky etwas entfernt von mir war. Das signalisierte mir, dass ich das Tempo stark drosseln musste, um eine Bindung zu erzielen. Die Orientierung zu mir war oberstes Gebot. 3 Meter vor der Hürde will Rocky beschleunigen. Sofort steuere ich dagegen und verlangsame ich das Tempo und über das Klopfen auf die Brust versuche ich Bindung herzustellen. Weiterhin vermeide ich durch ein nochmaliges Abbremsen unmittelbar vor der Hürde, dass es beim Eindrehen des Linkskreises nicht zu einer Kollision kommt. Es folgt ein zweiter Linkskreis mit einem nochmaligen Bremsmanöver, um zu überprüfen, ob Rocky auf mich reagiert. Erst im dritten Anlauf überqueren wir zum ersten Mal eine Hürde.
Auf die zweite Hürde schoss er auch urplötzlich nach vorne. Wie zuvor erfolgte hier auch sofort ein Bremsmanöver in Verbindung mit einem Linkskreis, gefolgt von einem zweiten Linkskreis.
Trotz der starken Gehorsameingriffe forderte ich Rocky schon zur dritten Hürde heraus, in dem ich das Tempo etwas erhöhte. Das Abbremsen war eigentlich zu spät, Rocky reagierte (im Verhältnis zu seinem Trainingsniveau) aber exzellent, in dem er noch vor der Hürde abstoppte. Die meisten Hunde bremsen zwar ab, werden in dieser Situation letztendlich die Hürde aber trotzdem noch überspringen. Das war schon ein außergewöhnliches Verhalten. Auffallend war zudem, dass von Linkskreis zu Linkskreis sich Rocky näher zu mir orientierte und gleichzeitig weniger dazu neigte, nach vorne zu schießen. Dies bestätige wieder einmal einen meiner Trainingsgrundsätze, dass bei ungestümen Hunden (->Trainingsplattform) sich der Grad der Führigkeit umgekehrt proportional zum Vorprellen verhält.
Das Training war insgesamt sehr gut, allerdings prognostizierte ich, dass noch mindestens 8 bis 12 Wochen Training notwendig sein werden, um in einem mittleren Tempo fehlerfrei zu bleiben. Das Feuer in Rocky in geregelte Bahnen zu lenken, wird somit im Hinblick auf den ersten Wettkampf zu einer immensen Herausforderung.


Samstag, 04.02.12 - Hürden (Video 6)
Der Winter brachte wieder einmal Schnee, das ist aber kein Hinderungsgrund ein Training ausfallen zu lassen. Die Aufgabenstellung heute bestand im DreieckPlus in Verbindung mit Hürden.
Im Dreieck wurde schon ein beachtliches Tempo eingeschlagen, Rocky passierte alle Pylonendurchquerungen sehr sicher, zusätzliche Hilfen waren keine mehr notwendig, die Hörzeichen konnten im gesamten Lauf auf ein Minimum reduziert. Auf den Geraden nahm er das Tempo sehr gut an, begleitete mich motiviert ohne unkontrolliert zu werden.
Zu den Hürden hin nahm ich nochmals das Tempo heraus, um die Konzentration zu steigern. Das Tempo war für die Bodenverhältnisse fast am Limit, kein Vergleich zur Vorwoche. Absolut synchron liefen wir bis zur zweiten Hürden, beide Linkskreise nahm er sehr sauber an. Ein Quantensprung zum Training der Woche.
Beim Anlaufen der dritten Hürde ist bei Rocky ein kurzes Zucken zu sehen, er korrigierte sich aber sofort wieder. Nach dem sehr hohen Tempo schloss ich den Lauf mit einer Grundstellung ab. Rocky kannte diesen Abschluss in den Laufdisziplinen nicht, deshalb schoss er erst etwas nach vorne, korrigierte sich aber sofort selbst.
Nach diesem Training fing ich an zu Träumen…


Sonntag, 05.02.12 - Hürden (Video 7)
Sonntags war es im Training nochmals deutlich kälter. Die Aufnahmen entstanden bei weniger als 10 Grad Minus, was auch erklärt, dass der Akku der Kamera am Ende des aufgenommenen Laufes nicht mehr wollte. Heute stand Pylonentorgerade in Verbindung mit drei Hürden und einem Hindernishalbkreis auf dem Programm.
Die Pylonengerade sollte die Führigkeit schulen. Das Tempo war im Verhältnis zur Torbreite relativ hoch. Die leichten Sprünge sind an dieser Stelle weniger Defizite in der Führigkeit, sondern vielmehr auf sein Temperament zurückzuführen. Der Rechtsbogen zur Hürdengerade und die erste Schritte zu den Hürden hin diente wieder zur Konsolidierung, dann wurde das Tempo angezogen und vor der zweiten Hürde.
Trotz des hohen Tempos war die erste Hürde war tadellos,. Vor der zweiten Hürde bremste ich. Rocky Bremsweg war zwar etwas zu meinem verzögert, entscheidend war aber, dass er, obwohl er eine Hundelänge vor mir war, nicht über die Hürde sprang, sondern davor stehen blieb. Wer genau beobachtet wird sehen, dass trotz des abrupten Bremsens ich nicht stehen bleibe, sondern stets in Laufschritt bin. Das ist wichtig, um den Hund permanent Bewegung zu signalisieren.
Beim anschließenden Linkskreis bleibt Rocky eng bei mir. Es folgt ein leichtes Zucken von ihm beim Ausdrehen des Linkskreises, da das Tempo aber langsam bleibt, korrigiert er sich von selbst. Das Tempo wird erst nach der zweiten Hürden wieder forciert, die dritte Hürde ist problemlos.
Das Anlaufen des Hindernis-Halbbogens war nicht ganz einfach, weil es für einen Anfängerhund schwer auszumachen ist, wo es konkret weitergeht. Hier ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Beschleunigung zu finden. Bei den Hindernissen lasse ich ihn selbst arbeiten, das heißt, er darf sein Tempo wählen, sofern er geradeaus läuft. Bei dem Schnee hätte ich sowieso keine Chance gehabt, richtig Tempo aufzunehmen. Das ist auch der Grund für den Halbbogen, so kann ich mir ein paar Laufmeter sparen, ohne dass Rocky sich zu weit von mir entfernt und Fehler macht.
Da ich aber weiß, dass im Sommer ein ganz anderes Tempo im Hindernislauf von ihm abverlangt wird, will ich ihn hier auch nicht bremsen. Schlussendlich muss er aber auch mit dem Gegensatz von gehorsamsorientiertem Laufen und sich austoben in unmittelbarer Folge, lernen umzugehen.


Samstag, 18.02.12
Nach dem Training mit Rocky wollte ich mit einem Freund noch einen Dauerlauf machen. Wir waren sehr flott unterwegs und wollten insgesamt rund 13 Kilometer laufen. Nach 10 Kilometer traf mich ein stechender Schmerz in der Wade, der nicht mehr weggehen sollte. Ich musste den Lauf abbrechen und zurückgehen. Auch die Folgetage wurde es nicht besser. Eine Untersuchung beim Osteopathen ergab einen 10 Zentimeter langen Muskelfaseriß – er empfahl 6 Woche Belastungspause. Schnell rechnete ich hoch, dass der erste Wettkampf an Ostern noch möglich sein dürfte.
Allerdings musste ich jetzt die Trainingsgeschwindigkeiten mit Rocky deutlich reduzieren, mehr als ein lockeres Traben war nicht mehr drin. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus.


Samstag, 03.03.12 - Fußlaufen (Video 8)

Dieses Video zeigt Rocky beim Gehorsamstraining. Hier wurde eine relative lange Sequenz gelaufen, es sollte aber eine gezielte Vorbereitung auf den ersten Wettkampf sein, denn die Hunde müssen auch lernen, eine längere Distanz ohne Belohnung durchzustehen. Es wurde das PO-Schema bis zum zweiten Rechtswinkel gelaufen. Vor dem Winkel steht bewusst die Trainingsgruppe als gezielte Ablenkung, um auch hier Wettkampfnähe zu simulieren.
Insgesamt läuft Rocky sehr gut mit. Die Spannung hält über die komplette Distanz, er ist eng bei Fuß, nur manchmal geht sein Blick etwas weg. Die Doppelllinkswendung geht er zwar mit, arbeitet sie aber noch nicht vollständig aus. Tempowechsel und Rechtswinkel hat er ebenfalls sehr gut angenommen. Im Rückblick auf das erste Wettkampfjahr muss man sagen, dass er dieses Niveau nicht in jedem Wettkampf abrufen konnte.


Samstag, 10.03.12 - Fußlaufen (Video 9)
Ähnlich wie am 03.03..12 wurde auch hier das formale Laufen trainiert. Startpunkt war die Gerade mit den Tempowechseln und das Ende die zweite Linkswendung unmittelbar vor der Grundstellung.
Bis auf den Laufschritt und den zweiten Linksschenkel zeigte er hier auch wieder durchweg eine sehr gute Aufmerksamkeit. Im Laufschritt wünsche ich mir, dass der Hund in den Galopp kommt, wobei man hier relativ scharf antreten muss und das von den Richtern dann auch als Sprint und somit Hilfe gesehen werden kann.


Samstag, 10.03.12 - Platz (Video 10)
Eine große Challange war das Platz. Bei der BH im Oktober ging es noch relativ gut. Über den Winter wurde es aber immer schlechter – auch, weil der Boden für einen Boxer nicht gerade dazu einlädt, sich schnell hinzulegen.
Ich tauschte mich mit meinen Trainerkollegen aus, doch in der Umsetzung merkte ich schnell, dass die Impulse nicht die gewünschte Wirkung zeigten. Mit der langsamen Ausführung sah ich meine Chancen schwinden, in Richtung 54 Punkte zu kommen.
Deshalb dachte ich nochmals quer und überlegte, wie ich Rocky dafür begeistern könnte. Denn wenn der Hund etwas gerne macht, dann stimmt auch die Ausführung. Somit probierte ich Futter auf den Boden fallen zu lassen. Bis dahin setzte ich Futter so gut wie gar nicht ein, da Boxer sehr lange benötigen, bis sie einen Brocken gegessen haben (entweder sie verschlucken sich oder sie brauchen sehr lange zum Kauen )):-
In der gezeigten Sequenz klappte das schon sehr gut, die Belohnung kam hier erst nach dem Hörzeichen, weil ich sehen wollte, ob er nach den Vorübungen auf das Hörzeichen oder auf das Futter reagiert. Das kurze Nachrobben bewertete ich nicht negativ, da ich mir sicher war, dass er ohne Futter das Verhalten nicht zeigt.


Samstag, 24.03.12
Nach dem das vergangene Wochenende durch das THS-Seminar für das Training ausgefallen war, stand dieses Mal der CSC auf dem Programm. Geplant war, zusammen mit Julia und Sebastian eine Mannschaft zu bilden, in der Rocky und ich die Sektion 3 laufen. Zusammen setzten wir es uns zum Ziel, bei den swhv-Meisterschaften zumindest unter die Top 5 zu kommen. Mit Julia und Sebastian wurde ich schon dritter bei der dhv-DM 2010 in Ladenburg, allerdings lief ich damals mit Juri die Sektion 2 und Sebastian mit Aika die Sektion 3. Sebastian hatte 2011 mit Timber schon die Sektion 2 in der Jugend gelaufen (u.a. swhv-Meister, 4. dhv-DM) und war mit Zeiten unter 10,0 so schnell, wie die Top-Teams bei den Erwachsenen.
Um den Muskelfaserriss seine Erholungszeit zu gönnen, trainierte ich von der Geschwindigkeit her nur in einem mittleren Bereich. Damit Rocky das Abspringen von der Schrägwand richtig erlernt, spannten wir einen Bogen, unter dem er durchlaufen musste. Nach einigen Läufen beendeten wir dann auch schon wieder das Training.
Sonntags machte ich eine Fortbildung zur Analyse des Gangbildes bei Christiane Gräff, sodass das Training schon wieder ausfiel. Christiane ist auch als Expertin in die Trainingsplattform eingebunden und sie hat beim HSV Mühlacker zum ersten Mal eine Fortbildung in diese Richtung für medizinische Laien gemacht. Ein hoch interessanter Tag, da sie zum einen die physiologischen Zusammenhänge beim Hund erläuterte und zum anderen auf adäquate Sprungbelastungen bzw. das dafür notwendige Training hinwies.
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